Einen schönen Sonntag und viel Spaß mit den heutigen sieben Links. 🙂

  1. Sicherheitsforscher von Googles Project Zero-Team haben entdeckt, dass Nutzer mit iOS 10 bis 12 mindestens zwei Jahre lang über speziell manipulierte Websites, die 12 Sicherheitslücken in Apples Betriebssystem sowie mobilen Safari-Browser ausgenutzt haben, angegriffen wurden: apfelpage.de. Die Angreifer haben dabei Standort, Fotos und andere Daten abgreifen, wohl aber nicht die komplette Kontrolle über die Geräte ihrer Opfer übernehmen können. Mit iOS 12.1.4 wurden die Angriffsmethoden im Februar durch Patches beseitigt: googlewatchblog.de. Mehr Details: googleprojectzero.blogspot.com.
  2. Google und Mozilla haben gemeinsam angekündigt, das TLS-Zertifikat, das die Regierung von Kasachstan über die Provider des Landes bei seinen Bürgern installieren lassen will, in ihren Browsern Chrome und Firefox zu blockieren - Hintergrund ist, dass sich darüber theoretisch der komplette, via HTTPS verschlüsselte Internet-Verkehr der Bürger abfangen und entschlüsseln lassen würde: heise.de, blog.mozilla.org, security.googleblog.com & blog.mozilla.org.
  3. Das chinesische Technologieunternehmen Xiaomi ist offiziell in Deutschland gestartet - bislang mussten Kunden mit Importen aus China oder anderen EU-Ländern auskommen: t3n.de.
  4. Die NASA untersucht den möglicherweise ersten Fall einer Straftat aus dem Weltall - eine Astronautin hatte von der internationalen Raumstation ISS aus auf das Konto ihres Ex-Partners zugegriffen: heise.de.
  5. Die nächste Version von Android, "Android 10" mit dem Codenamen "Android Q", wird wohl bereits am Dienstag, den 3. September, final veröffentlicht werden: googlewatchblog.de.
  6. Überraschend hat Apple noch vor der Veröffentlichung von iOS 13 eine erste Beta-Version von iOS 13.1 veröffentlicht: t3n.de. Der Hintergrund hierzu ist vermutlich, dass bestimmte Funktionen noch etwas aufgeschoben werden mussten: heise.de.
  7. Apple hat angekündigt, den Schutz der Privatsphäre von Siri-Nutzern optimieren zu wollen: apple.com. Konkret werden ab sofort standardmäßig keine Audioaufzeichnungen von Siri-Interaktionen mehr gespeichert - außer der Nutzer hat vorab per Opt-In zugestimmt, dann werden Apple-Mitarbeiter ggf. gespeicherte Aufnahmen anhören und zur Verbesserung von Siri nutzen.
    Auch Apple: Für US-Kunden hat das Unternehmen ein neues Reparaturprogramm für iPhones angekündigt, über das unabhängige Reparaturdienstleister die gleichen Originalteile, Werkzeuge und co. wie autorisierte "Apple Service Provider" erhalten können sollen: apple.com. Ein Rollout in weitere Länder soll folgen.

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