Wieder einmal haben Sicherheitsforscher von Googles Project Zero eine Sicherheitslücke in Software von Microsoft entdeckt. In der Antiviren-Engine "Microsoft Malware Protection Engine" (MsMpEn, zu deutsch: "Microsoft-Modul zum Schutz vor schädlicher Software"), die in unterschiedlichen Arten in unterschiedlichen Windows-Versionen eingesetzt wird, klaffte eine besonders kritische Schwachstelle (CVE-2017-0290).

Durch einen Fehler beim Überprüfen von JavaScript-Code auf Schadcode können Angreifer betroffene Systeme mit den höchsten Rechten übernehmen. Hierzu muss die Engine diesen Schadcode lediglich analysieren. Da dies an vielen Stellen geschieht, z.B. beim Empfangen einer E-Mail mit Anhang (ohne Öffnen der E-Mail!), sollten Nutzer schnellstmöglich das bereits veröffentlichte Update für das jeweils installierte Programm installieren und sicherstellen, dass die Version der Engine 1.1.13704.0 oder neuer ist. Weitere Infos dazu findet man unter support.microsoft.com.

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Betroffen sind laut Microsoft die folgenden Programme:

  • Windows Defender unter Windows 7, Windows 8.1, Windows RT 8.1, Windows 10, Windows 10 1511, Windows 10 1607, Windows Server 2016, Windows 10 1703
  • Microsoft Security Essentials
  • Microsoft Forefront Endpoint Protection 2010
  • Microsoft Endpoint Protection
  • Microsoft Forefront Security for SharePoint Service Pack 3
  • Microsoft System Center Endpoint Protection
  • Windows Intune Endpoint Protection

Weitere Informationen zur Sicherheitslücke, den betroffenen Programmen und Programmversionen sowie zum Update findet man unter technet.microsoft.com und bugs.chromium.org.

via heise.de

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