Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat Klage gegen WhatsApp vor dem Landgericht Berlin eingereicht. Grund hierfür sei insbesondere die 2016 angekündigte Weitergabe von Daten wie Telefonnummern der Nutzer an Facebook, unter anderem zur Personalisierung von Werbung und zur Bekämpfung von Spam, so der Dienst.

Zwar wurde diese Weitergabe kurze Zeit später vom Hamburgischen Datenschutzbeauftragten Johannes Caspar untersagt, Facebook hat der sog. "Verwaltungsanordnung" jedoch widersprochen. Trotzdem sollen laut Facebook bislang keine Daten deutscher Nutzer übertragen worden sein.

Wohl um das Thema endgültig zu klären, zieht der vzbv nun gegen WhatsApp vor Gericht. Neben der Löschung möglicherweise doch bereits erhobener Daten geht es auch um acht Klauseln in den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzrichtlinie.

Quellen: vzbv.de & marktwaechter.de

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