Nachdem es in der letzten Woche bereits Datenschutz-Beschwerden bei der iPhone-App "Path" gab (mehr dazu unter zeit.de & blog.path.com), stehen aktuell zwei weitere Apps in der Kritik.

Auch die iPhone-Apps von Foursquare und Twitter senden Daten ihrer Nutzer an eigene Server - genau wie bis vor kurzem noch Path.

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Laut henning-tillmann.de sendet die aktuelle Foursquare-App bei der Anmeldung eines neuen Accounts sämtliche Telefonnummern und E-Mail-Adressen automatisch und ohne Nachfrage aus dem Adressbuch an Foursquare-Server.

Ähnliches ist bei der Funktion "Freunde finden" der iPhone-App von Twitter der Fall: Das komplette Adressbuch wandert auf Twitter-Server, so http://www.newsecho.de/digital/netz_und_technik/62IlBeqz7_A/ueber_%E2%80%9Efreunde_finden%E2%80%9C_option-twitter_app_speichert_persoenliche_kontake_auf_server (offline). Dies ist aus dem Hinweis-Text nur bedingt ersichtlich.

Eine Twitter-Sprecherin hat den Sachverhalt gegenüber latimes.com bestätigt - allerdings könnten die hochgeladenen Daten wieder unter twitter.com gelöscht werden (via stadt-bremerhaven.de).

Unter thenextweb.com findet man eine Übersicht, in wie weit welche App Daten an eigene Server sendet.

Noch mehr zum Thema gibt's auch unter t3n.de.

Nachtrag vom 16. Februar: Wer seine von Twitter hochgeladenen Daten aufgrund einer Fehlermeldung von Twitter nicht löschen kann: Du bist nicht alleine: readwriteweb.com.

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