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Seit kurzem ist ein Programm online, mit dem man anhand einer Datei auf seinem iOS4-Gerät ein Bewegungsprofil erstellen kann: iPhone Tracker (Beispiel für ein visualisiertes Bewegungsprofil vom Entdecker selbst: radar.oreilly.com). Und schon stellte sich die Frage: Wie funktioniert das?

Die Antwort ist einfach: Die Geräte speichern in regelmäßigen Abständen den aktuellen Standort, standardmäßig und unverschlüsselt.

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Passend dazu wurden auch die AGB für die Nutzung von iOS schon vor einiger Zeit angepasst, so berichtet spiegel.de. Netzpolitik.org spricht von einem "Peilsender" und beschreibt eine Möglichkeit, die Datei, in der die Standorte gespeichert werden, - /private/var/root/Library/Caches/locationd/consolidated.db - zu bearbeiten.

Zu beachten ist jedoch, dass die Standorte beim Sichern der iOS-Gerät-Daten auf einem Mac mitgesichert werden.

Quellen: spiegel.de

Nebenbei bemerkt sei jedoch, dass viele von denen, die sich jetzt groß beschweren, seit langer Zeit über Dienste wie Foursquare oder Google Latitude (https://www.google.de/latitude/ support.google.com) freiwillig ihren Standort regelmäßig verraten. Eine gewisse Ironie ist das schon, findet ihr nicht? 😉

Nachtrag: Spiegel.de hat noch einmal einen längeren Artikel zu diesem Thema verfasst - sehr empfehlenswert! 🙂

Nachtrag: Eine Pro-Speicherung-Meinung gibt's unter iphoneblog.de. Erwähnenswert ist aus diesem Artikel besonders, dass die Datei consolidated.db, um die es ja geht, schon lange bekannt sein muss, da sie bspw. auch in einem gedruckten Buch behandelt wurde. Auch ansonsten hält der Autor viele Aussagen für zu kurz gedacht bzw. falsch recherchiert. Der Artikel lohnt sich zu lesen. 😉

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