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Die Sicherheitssoftware "Internet Security" des Unternehmens Comodo enthält einen speziellen, als "sicher" bezeichneten Browser, der jedoch laut Tavis Ormandy, Sicherheitsforscher bei Googles Project Zero-Team, alles andere als sicher ist.

Er basiert auf Chromium, deaktiviert allerdings laut Ormandy alle Sicherheitsfunktionen, insbesondere die Same-Origin-Policy. Auf diese Weise können beliebige Websites Daten des Nutzers wie Cookies oder Sessions von beliebigen anderen Websites einfach abgreifen.

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Da sich der Browser bei der Installation vergleichsweise hartnäckig als Standardbrowser einträgt, sind vermutlich die meisten Nutzer von "Internet Security" betroffen. Zudem hat Comodo die Lücken bislang nicht vollständig geschlossen - trotz Hinweis und erster Korrekturversuche.

Weitere Informationen von Ormandy findet man unter code.google.com.

Quelle: heise.de

Update vom 6. Februar: Mittlerweile hat Comodo die Lücken vollständig geschlossen: code.google.com.

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