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Heute wurde die letzte der 4,3 Milliarden IP-Adressen des nun veralteten Standards IPv4 verteilt. Das neue Standard, IPv6, welches statt 32 Bit 128 Bit lang ist, wird nunmehr ganze 340 Sextillionen IP-Adressen ermöglichen - ausgeschrieben: 340.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.

Die Umstellung läuft jedoch alles andere als reibungslos. Amerika und Asien habe bereits großflächig umgestellt, Europa hinke hinterher: https://www.bitkom.org/de/presse/70864_66771.aspx (entfernt). In Deutschland werden die großen Internet-Provider wie die Telekom nach eigenen Angaben erst Ende 2011 ihren Kunden IPv6-Adressen zuweisen. Auch erste Datenschutzbedenken kommen auf, denn theoretisch kann nun jedes Gerät eine eigene IP-Adresse erhalten und könnte somit gewissermaßen lebenslang per IP zurückverfolgt werden. Mehr Informationen zu diesen zwei Themen liefert z.B. der Spiegel 😉

Natürlich muss auch das Betriebssystem den neuen Standard verstehen, dies ist bei Windows Vista und 7 sowie bei aktuellen Mac- und Linux-Versionen der Fall. Windows XP muss mit wenigen Handgriffen nachgerüstet werden.

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5 Kommentare zu "Alle IP-Adressen sind verteilt - weiter geht's" (RSS)

3. Februar 2011 22:12 UhrAntworten#
Nicht zu vergessen: Der Router muss auch erneuert werden.
Ältere Modelle erhalten keine Firmwareupdates mehr. Demnach ist bei einigen dann auch ein Routerneukauf nötig.

IPv6 Adressen werden jedoch eigentlich schon verteilt. Zwar noch nicht so häufig, aber möglich ist es derzeit jedoch schon bei einigen Anbietern IPv6 Adressen zu beziehen.
Welche weiß ich noch nicht, hatte jedoch schon Kontakt zu Leuten, die dies schon nutzen können.

Bei mir wird jedoch auch ein neuer Router nötig sein.
Die Firmware unseres Routers ist neuer als die, die man sich herunterladen kann. Alter Router von Arcor, der von Vodafone eben nicht mehr betreut wird.


Die alte Regelgung IP-Adressen dynamisch zu vergeben ist unter anderem mittlerweile durchaus eine Datenschutzmaßnahme gewesen. Ebenso verdienen die Provider daran, feste IP-Adressen zu verkaufen. Ich bezweifle ehrlich gesagt, dass die Provider nun jedem feste IP-Adressen zuweisen, nur weil es möglich ist.
Zu Anfang von IPv4 war es auch noch möglich, da hatte niemand das ausmaß jemals geahnt. Dennoch wurde es nicht so gemacht.
3. Februar 2011 22:20 UhrAntworten#
In den Kommentaren sollten geschriebene Absätze erkannt und angezeigt werden..
Sieht so ja grässlich aus 😠
3. Februar 2011 22:30 UhrAntworten#
Chris (Administrator)
Mea culpa :/ Fixed 🙂
3. Februar 2011 22:22 UhrAntworten#
Hallo,

ob jetzt auch die PC's umgerüstet werden müssen, ist ja fraglich. Es wäre dann zwar möglich, jeden PC mit einer (oder mehrere (siehe unten)) IP-Adresse zu versorgen, aber ist dies notwendig? Man könnte einfach weiter dem Router eine IP-Adresse zuweisen und im LAN weiter IPv4 Adressen verwenden, warum auch nicht.

Aber jeder PC kann auch nicht nur eine IP-Adresse bekommen, man könnte einem PC mehrere Adresse zuweisen, zum Beispiel für verschiedene Dienste. Dies wäre vom Vorteil, da jeder Hans und Franz seinen eigenen Server machen könnte, da es so viele IP-Adressen gibt, dass diese auch statisch verteilt werden könnten (ich glaube 1000 IP-Adressen pro Quadratmeter). Dies wird aber vermutlich aus Datenschutzrechtlichen Gründen nicht passieren...

Mfg. Arne
3. Februar 2011 22:31 UhrAntworten#
Hallo,

wer nochmal etwas lustiges dazu sehen möchte:

http://www.youtube.com/watch?v=eYffYT2y-Iw
Sehr sehenswert...

Mfg. Arne

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