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Die Mac-Nutzer und die Zwitscherer kennen mit Sicherheit Tweetie, eigentlich DER Twitter-Client für den Mac. Vom Design überzeugt Tweetie auf jeden Fall, ich persönlich finde es (neben dem vor kurzem erschienen und noch in der Beta befindenden Weet for Mac) jedenfalls von allen anderen mir bekannten Twitter-Programmen am schönsten.

Sparrow sieht fast genau so aus wie Tweetie. Der Unterschied: Sparrow ist ein GoogleMail-Client, der die Mails eben wie Tweets anzeigt - und dazu noch von den Funktionen her wirklich zu überzeugen weiß.
Aktuell befindet sich Sparrow noch in der Beta-Phase, und bisher gibt es auch nur eine Unterstützung für GoogleMail - Yahoo und MobileMe sollen folgen. Aber ich merke von der Beta wirklich nichts, Sparrow läuft seit dem Update auf Beta 6 stabil und zuverlässig.

Das Konfigurieren vom GoogleMail-Account geht wirklich schnell und einfach: Name, Email-Adresse und Passwort eingeben, schon kann's losgehen - Sparrow synchronisiert die Mails sofort über IMAP (was ich auch bevorzuge - ändern kann man das allerdings nicht) und bietet sie einem auf eine schöne Tweet-Like-Weise (ich mag das Wort :O 😁) an. Eben das gehört zu den Besonderheiten von Sparrow: es wird keine unnütze, große Vorschau angezeigt, die Mails erscheinen kompakt und lassen sich ganz easy per Doppelklick öffnen. Wem die Vorschau doch fehlt, der klicke einfach in der Fußleiste auf das kleine Symbol, und schon erscheint die Mail im Hauptfenster.

Was Sparrow im Vergleich zu Apple Mail hervorragend löst, sind die für GoogleMail bekannten Labels - in Apple Mail werden diese als normaler Ordner angezeigt, eher suboptimal. In Sparrow wird einmal direkt in der Hauptansicht deutlich, welchem Label eine Mail angehört - alle Mails eines Labels auf einen Blick erhält man, wenn man links in der Sidebar auf Labels klickt - schon schwierig 😁

Neben dem vielen Lob gibt es allerdings zwei Dinge, die ich noch nicht so mag. Vom Design! Funktionieren tut Sparrow einwandfrei, was mir evtl. noch fehlt, sind die GoogleMail-Filter für die Labels (also das man diese bearbeiten, hinzufügen oder löschen kann). Am Design gibt es aber einmal zu meckern, dass das Fenster für eine neue Mail sich wohl noch wirklich in der Beta befindet - so sieht es hier zumindest aus. Das ist der Xcode-Standard, dass sollte doch bitte noch etwas verschönert werden! Das andere leider wird aller Voraussicht nach nicht mehr geändert: das Icon. Baaah, das mag man gar nicht anschauen. Naja, zum Glück kann man das ganz einfach ändern! 🙂

Wer sich für Sparrow interessiert: das Programm ist zur Zeit noch kostenlos, wie es in der fertigen Version aussehen wird weiß ich leider nicht. Runterladen kann man sich das Ganze auf http://www.sparrowmailapp.com/.
Auch empfehlenswert: der ScreenCast über Sparrow von ScreenMac.

So, ich hoffe euch gefällt mein kurzes Review. Ich hätte da aber zwei Fragen an euch:
# Kritik? Bitte äußern, auch wenn Sie gut ist 😉
# Lest ihr soetwas eigentlich? Wenn ja, würde ich nämlich noch weitere schreiben... wenn nicht, dann... vielleicht trotzdem 😉

Über den Autor:

Grafikdesigner, Webentwickler und Schreiberling. Außerdem Art Direktor und Redakteur beim Spongo. Liebt angebissene Äpfel!

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