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Heute, 1. Mai, hat der Social-Payment-Dienst Flattr eine wichtige Änderung an seinem System in Kraft gesetzt: Das Prinzip "give to get" (übersetzt bspw. "gebe um zu bekommen") gehört nun der Vergangenheit an.

Bisher mussten registrierte Nutzer mindestens 2 Euro pro Monat auf ihr Flattr-Konto überweisen, um selbst "Zahlungen" erhalten zu können. Dies führte dazu, dass es auf der einen Seite viele inaktive Accounts gab, und auf der anderen Seite schreckte dieses System gerade kleinere "Produzenten" ab - schließlich müssen die 12*2=24 Euro im Jahr auch erst einmal wieder eingenommen werden, damit sich das System wieder lohnt. 😉

Dieser "Spendenzwang" entfällt nun. Flattr scheint den Unterschied zwischen "Produzenten" und "Konsumenten" nun doch umsetzen zu wollen. Man hoffe damit noch mehr Menschen für den Dienst begeistern zu können. Speziell diejenigen, die nur Zahlungen für z.B. ihre Texte, Songs oder Werke im Allgemeinen erhalten möchte, ohne selbst Geld ausgeben zu müssen, sollen angesprochen werden.

Quellen: blog.flattr.net und netzpolitik.org

Auch ich würde Flattr gerne einmal auf Servaholics testen - nicht zuletzt, weil man es mir bereits mehrfach vorgeschlagen hat -, jedoch sind die Nutzungsbedingungen zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht aktualisiert: Laut diesen müssen immer noch 2 Euro pro Monat überwiesen werden. Es heißt also noch ein bisschen warten. 😉

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Nachtrag vom 02. Mai: Ich habe mich mit Flattr in Verbindung gesetzt und mir bestätigen lassen, dass die betroffene Klausel in den Nutzungsbedingungen ab nun nur noch gilt, wenn man etwas einzahlen will. Das heißt, dass man nicht mehr einzahlen muss, will man es jedoch, so müssen es mindestens 2 Euro sein. 😉

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