Am Dienstag hat Google Version 76, genauer 76.0.3809.87, seines Browsers Chrome final für Windows, macOS und Linux veröffentlicht: chromereleases.googleblog.com. Das Update schließt zum einen 43 Sicherheitslücken, zum anderen bringt es unter anderem folgende Neuerungen und Änderungen:

  • Die Adresszeile zeigt - trotz Kritik vieler Nutzer - nun standardmäßig die URL-Bestandteile "https://" bzw. "http://" und "www." sowie andere übliche Subdomains wie "m." nicht mehr an. Wer diese sehen möchte, muss entweder doppelt in die Adresszeile klicken, oder unter chrome://flags/ die Optionen #omnibox-ui-hide-steady-state-url-scheme und #omnibox-ui-hide-steady-state-url-trivial-subdomains deaktivieren: heise.de.
  • Flash ist nun global standardmäßig blockiert: googlewatchblog.de
  • Besserer Schutz vor der Erkennung des Inkognito-Modus durch Websites: blog.google
  • "Progressive Web Apps" (PWAs) können ab sofort über einen neuen Button in der "Omnibox" genannten Adresszeile einfacher und schneller installiert werden: developers.google.com.
  • Unterstützung für CSS-Funktion prefers-color-scheme und damit Dark Mode-Websites analog Safari und Firefox: chromestatus.com
  • Entfernung der Unterstützung für DeviceMotionEvent und DeviceOrientationEvent in unsicheren Kontexten (primär http://): chromestatus.com & chromestatus.com

Eine Übersicht über alle Änderungen findet man unter developers.google.com, blog.chromium.org, developers.google.com, developers.google.com und chromestatus.com.

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