Die Vorgaben für die Optimierung von Webseiten haben sich in den letzten Jahren geändert. Nicht alle Aspekte, die früher für sehr wichtig gehalten wurden, haben weiterhin einen Einfluss auf bessere Positionen im Suchmaschinenranking. Die SEO-Experten sind sich bei einigen Sachen nicht einig und bei anderen gibt es eine fast eindeutige Meinung der ganzen Branche.

An erster Stelle kommt der berühmte Title-Tag. Er ist weiterhin so wichtig, wie er bereits früher war. Ein guter Title-Tag ist, wie es viele SEOs sagen, schon der halbe Erfolg. Man sollte das nicht nur für die Startseite sondern auch für alle Unterseiten beachten. Jede Seite sollte für ein anderes Keyword optimiert werden. Und hier kommt die alte Frage der Keyworddichte und wie viel sie betragen soll. Früher galt es zwischen drei und fünf Prozent. Heutzutage ist das deutlich zu viel und das Keyword sollte in nicht mehr als drei Prozent des Textes vorkommen. Manche sind sogar der Meinung, dass die Keyworddichte überhaupt keinen Einfluss mehr auf die Position im Ranking hat. Was man auf jeden Fall vermeiden sollte, ist die Keywordplatzierung in jeder Überschrift, was früher auch für die Meisten ganz normal war.

Früher hatte eine perfekte URL (zum Beispiel www.meinkeyword.de, wo "meinkeyword" das gewünschte Suchort war) eine große Bedeutung und war fast eine Garantie für bessere Position im Ranking. Heutzutage gibt es eine große Diskussion im Netz. Einige sind der Meinung, dass solche genaue Webadresse dem Webmaster keine Vorteile mehr bringt und sich manchmal sogar negativ auswirken kann. Wie es wirklich ist, wird sich wahrscheinlich mit dem nächsten großen Update von Google klären. Wobei viele Webseiten mit einer perfekten URL für ihre Keywords immer noch an ersten Positionen ranken. Das heißt aber nicht, dass sie dort bleiben, weil die Updates des Suchalgorithmus immer nur eine bestimmte Prozentzahl (meistens einstellige) aller Webseiten betreffen.

Früher haben viele Webmaster im Meta-Bereich des HTML-Codes ganze Keywordauflistungen eingebaut, um damit die Suchmaschine zu tricksen und für mehrere Suchwörter mit einer Seite zu ranken. Diese Maßnahme heißt aus dem Englischen "Keyword Stuffing" und ist seit einiger Zeit verboten.

Da die Webseiten für Nutzer und nicht für Suchmaschinen erstellt werden sollen, ist ein Kriterium immer noch das wichtigste. Frischer Content ist und war entscheidend. Die Suchmaschinenbetreiber wollen nichts mehr als dem Nutzer Ergebnisse in Form von Webseiten mit neuen und qualitativen Inhalten zu liefern. Wenn man als Webseitenbetreiber diesen wichtigen Aspekt beachtet, dann ist alles in Ordnung!

Über den Autor:

Ein Kommentar zu "Gastartikel: Optimierung einer Webseite – was ist immer noch wichtig und worauf kann man verzichten?" (RSS)

19. Juli 2013 01:02 UhrAntworten#
Carsten Todt
Basics bleiben wichtig. Vor allem Offpage Seo nicht vergessen. Social Media legt deutlich zu.

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